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see me run.

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Ich bin tatsächlich hier, ich habe es geschafft. 18.000 km weit weg und scheinbar niemals weit genug. Ich versuche über was anderes zu schreiben, nachzudenken, die Eindrücke in mich aufzusaugen und keine dunklen Gedanken zuzulassen. 
Heute konnte ich ausgelassen sein, durch das Wasser rennen und einfach tun und lassen, was ich will. Doch am Ende des Tages kriecht es wieder in mich, die Erkenntnis, es ist noch da.
"Schreib doch mal richtige Geschichten, geh weg von dir und schreib etwas, was nichts mit deinen Gefühlen zu tun hat." Der Rat verfolgt mich, würde ich doch so gerne. Aber alles was mir durch den Kopf geht ist deine Abwesenheit. 
Die Straßen hier würden dir so gut gefallen. Aufregend, kurvig, außergewöhnliche Ausblicke. 26 Grad und plötzlich siehst du in der Ferne einen riesigen Berg auf dem noch Schnee liegt. Faszinierende Weiten, unendliche, leere Straßen. Du würdest es lieben, das weiß ich genau. Würdest so schnell fliegen wie es der Asphalt zulässt und ich würde …

go solo.

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"Mädchen, hör auf immer so unfassbar hart zu dir selbst zu sein!  Du hast das nicht verdient, du musst das nicht aushalten und auf gar keinen Fall gehörst du dahin, wo du dich die ganze Zeit hin stellst! Hör einfach endlich auf damit dich unter Wert zu verkaufen und dann noch zu denken, dass du selbst dem nicht gerecht wirst, dass du nur das bekommen kannst und nicht mehr. Das ist so absoluter Schwachsinn, da komm ich nicht drauf klar, wenn ich sehe wie gerade DU dich fertig machst. Wenn ich sehe, wie du Gedanken und deine Zeit für Menschen verschwendest, die überhaupt nicht erkennen, wie klasse du bist, wie besonders und liebevoll und großherzig, wie klug und wie viel näher bei dir selbst, als du immer vorgibst zu sein, ja wenn ich das sehe dann würde ich dich am liebsten packen und schütteln und so fest drücken damit all die Zweifel und der Mist der in deinem Kopf rum schwirrt einfach erdrückt werden und du wieder nur aus dem bestehst, was du bist!"
Wenn ich das so lese stel…

the little things give you away

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Ich kann gerade nicht aufhören zu schreiben, weil mich meine Gedanken sonst nicht schlafen lassen. Kaum ist da ein bisschen Raum, erstellt mein Gehirn in Massenproduktion Gedanken um die ich mich jetztsofortaufderStelle kümmern soll. 01:37 Uhr und ich tippe und tippe und tippe, statt raus zu gehen, auszugehen, trinke Wasser statt Wein, esse Trauben statt Schokolade und versuche die Bilder in meinem Kopf in eine ordentliche Reihenfolge zu bringen, abzuheften und zu verpacken. Eins fällt mir immer wieder in die Hände, drängt sich mir penetrant auf und will unbedingt nochmal beachtet werden. Nochmal und nochmal, weil es sich für zu wichtig hält und nicht merkt, dass es den Absprung schon längst hätte schaffen sollen, zu den anderen in die D-Kiste. Aber wenn sich eins eingebrannt hat, dann das, also gut, ein letztes Mal.
Wie wir wiedermal mitten in der Nacht in deinem Auto saßen, die Hafenlichter um uns flackerten, wie ich geweint habe und du mich auf deinen Schoß gezogen hast. Wie ich ko…

Chemie Chemie Ya.

Vom ersten Moment an war da was. Nicht eindeutig, nicht fassbar, doch irgendwie da. Chemie? Anziehung? Ein Ziehen in der Magengegend, nur ganz kurz aber deutlich. Und absolut unangebracht.

Monate später, immer nur kurze Gespräche, Blicke, dieses Flackern. Es kam mir kurz so vor, als denkst du das Gleiche, doch es hätten auch die 5 letzten Skinny Bitch der Auslöser sein können. Die Musik und du dahinter, Augen schließen und dem unglaublich guten Beat folgen. Deinem Beat, vielleicht war es auch das? Ständiges Kopfkino, noch mehr Blicke - doch wieso sagst du nichts? Egal, es war Sommer und es war ein ganz gutes Gefühl am Rande.


Und keine Nacht für Niemand - Keine Nacht für mich Denn ich bin immer noch wach - Und warte nur auf dich  Ich komm nicht mehr klar - Nicht mehr klar mit Niemand Ich komm nicht mehr klar - Kommst du mit?
Zu dritt im Auto, "Welcher gefällt euch von allen am Besten?" Wie 15 Jährige ein Ranking erstellt, nichts ernst gemeint aber doch irgendwie gedacht. Ihn habt…

Gute Bekannte.

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16/07/17 "Manchmal weiß ich nicht recht, ob ich mir so gut trauen kann. Ob ich nicht viel zu sehr gerade IRGENDWAS fühlen will und mir deshalb so oft einbilde, DASS ich was fühle. "
Hand in Hand, so tun als ob. Erst befremdlich, dann immer vertrauter, irgendwann schon fast normal, wenn er vor seinen Freunden den Arm um mich legte, mich küsste, von unserer Reise sprach. Ich kam nicht ganz mit, wusste nicht recht was da passiert, blieb regungslos und still, weil ich es einmal anders machen wollte. Einmal weniger interpretieren und investieren, endlich mal cool und angepasst an die heutzutage so moderne Unverbindlichkeit sein. Wir hatten es ausgeschlossen, also halte ich mich dran - dachte ich. Auch wenn die Alarmglocken nicht schriller hätten läuten können. 
Ich hab mich darauf eingelassen, weil es leicht war. Wir mussten nicht lange um den heißen Brei herumreden, wir konnten genau da anfangen, wo wir hin wollten. Wir kannten uns, wussten was wir vom anderen erwarten können, mus…

Das Leben beißt, das Leben küsst.

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Ich fühle. Fühle zu viel, fühle mich kurz vorm überlaufen und weiß einfach nicht wohin damit. Also schreibe ich. Denn ein zu viel von Etwas hat schon immer gut weiße Seiten gefüllt, es befreit, ist ein Stück weit aus mir raus, aber nicht weg. Nur copy-paste, nicht so schlimm, wenn ich dann das ein oder andere Gefühl wieder kurz vergesse, denn verloren ist es nicht.
Ich fühle. Und will dir so viel sagen, ausdrücken können wie ich mich freue, auf was ich mich freue, dass ich mich auf uns freue. Und Neuseeland. Es brennt mir in der Kehle und ich will es alles einfach rauslassen, dich damit überfallen und merken, dass du es genauso fühlst.



Ich fühle, doch ich mache nichts. Ein kleiner Versuch, lange durchdacht, ein kleines Beben und Bangen was daraufhin passiert - nichts. Abgeprallt. Und das entmutigt.
Die weißen Seiten saugen es auf, werten nicht, nehmen an, geben mehr zurück als du. Und das macht traurig. Weil keine Geschichte so laufen sollte und schon gar nicht zu Beginn.
Ich fühle so vi…

yes you are.

3. August 2017, 0:01 Uhr ... und ich - hänge Wäsche auf. 

In dem Moment weiß ich: an jetzt, an diesen Beginn meines 26. Lebensjahres werde ich mich erinnern. Nicht weil er so traurig und langweilig war, wie das jetzt vielleicht klingt. Weil er anders war. Nicht unglaublich schön, bewegend, berührend, spannend. Ich hatte in dem Augenblick niemand, der mich um 0:00 in den Arm nimmt und mir alles Gute wünscht, ich habe meine Socken fein säuberlich in einer Reihe aufgehängt. Ich wurde nicht groß gefeiert, das Telefon hat nicht geklingelt und geschrieben hat mir auch niemand sofort um 0:00 Uhr, ich habe den frischen Wäscheduft eingeatmet. Nichtmal mein Handy wollte diesen einen Song spielen, den ich mir gewünscht habe. 
Und ich? Fand das nicht schlimm. Im Gegenteil, ich habe den Moment genossen. Nachdem ich die anfängliche Ungewohntheit der Situation überwunden habe. Ganz für mich alleine - zu spüren, wo ich heute stehe, darüber nachzudenken, was im letzten Jahr so alles passiert ist und z…

02:28 Uhr. Flames just create us.

Der Tag kommt näher und die Träume fangen wieder an. Was verarbeitet ist, will nochmal beachtet werden, ganz kurz aber deutlich. Nicht zu wissen, wie es sein wird, beschert die größten Illusionen. Die ersten Sekunden entscheiden darüber, wie es weiter geht. Das erste Wiedersehen. Begrüßt man sich? Berührt man sich? Tut man so, als wäre nichts? Als wären wir flüchtige Bekannte. Ganz neutral? Wird es herzlich? Wird es kalt? Wird es gar nicht? Die ersten Sekunden entscheiden, wie der Abend wird. Ignorieren wir uns? Reden wir miteinander? Zufällige Begegnungen, zufällige Blicke? Reagieren wir aufeinander? Ist da noch dieser Faden? Sagst du was? 
Und die wichtigste aller Fragen, das größte aller Mysterien, das Bauchschmerzen Bereitende: wird sie auch da sein?
Wenn ich mir das vorstelle, mir mich in dem Moment vorstelle, werde ich ganz normal sein. Das, was ich am besten kann. Ich würde dich höflich begrüßen, nicht so, als würde ich dich besser kennen. Viel besser. Nicht anmerken lassen, dass…

All I was searching for was me.

Groß sollte er sein, sehr groß. Nicht weil ich selbst so groß bin, einfach weil ich mich sonst nicht wirklich sicher fühlen kann. Und kein Lauch, ein bisschen Schnitte. Männlich, ein Macher und älter, reifer, anders. Aber gleichzeitig mit Flausen im Kopf, die ihn dazu veranlassen, mich einfach zu schnappen und wohin zu fahren. Ins Grüne oder ins Blaue, ohne Plan aber mit Leidenschaft und Spontanität. Ich will mitgerissen werden und nicht runtergezogen. Ich will mich leicht fühlen und nicht haltlos. Ich schätze kleine Gesten so viel mehr als teure Geschenke und mein Herz klopft dann wie verrückt, wenn ich merke, dass man mich versteht, sich für meine Gedanken interessiert und ich auch mitreißen und begeistern kann. Jemand, der Kompliziert aushalten kann und nicht Einfachheit fordert, mit dem es aber einfach ist, losgelöst und glücklich zu sein. Man könnte es wählerisch nennen, oder oberflächlich. Doch zu wissen, was ich will, macht es mir leichter abzulehnen, was ich nicht gebrauchen k…

I´ll taste the devils tears....

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Ich will kalt sein, will dich hassen, will dich verachten für das, was du mir angetan hast, was du geduldet hast, was ich mir antue. "Bin immer für dich da, werde es immer sein, wenn du mich brauchst, bin ich da." Alles nur leere Worte? Ich will es nicht glauben, will weiterhin denken, dass wir mehr waren als das, doch die Realität spricht eine andere Sprache. Und ich fühle mich so allein mit allem gerade, ich fühle mich so verdammt allein.
Ich vermisse meinen besten Freund, meinen Vertrauten, den Mensch, dem ich alles sagen konnte. Ich vermisse dich, uns, weil es nie mehr so sein wird. 
Weil du nicht mehr der bist und ich abgekühlt bin, weil wir uns nicht mehr kennen wollen, lieber schweigen als zu unseren Gedanken stehen. Ich vermisse dich, wie keinen anderen und es bricht mir immer noch das Herz, dass nichtmal die Vertrautheit bleiben konnte. Dass am Ende wiedermal nichts geblieben ist und wir einfach weiter gehen, andere haben, weiter machen als wäre nichts gewesen. Als wä…