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Glück.

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Es gibt ein Mensch in meinem Leben, dem würde ich mein schlimmstes Geheimnis sagen. Nicht, weil ich mich nicht vor ihm schämen würde, sondern weil ich weiß, dass dieser Mensch mich kennt und immer und bedingungslos lieben wird. Weil ich ihm vertraue, nicht weil ich es irgendwann gelernt habe, sondern weil es nie etwas anderes gab. Weil ich weiß, er wird mich nie verstoßen, weil ich das Wichtigste für ihn bin. Dieser Mensch urteilt nicht wie ein Richter über das, was ich falsch mache, sondern er nimmt mich in den Arm und schenkt mir alle Hoffnung und allen Glauben, dass ich irgendwann weiß, was gut für mich ist und dass ich auf diesem Weg nicht verzagen darf. Ich bewundere ihn für seine Lebenserfahrung und ich möchte auch irgendwann mal soweit sein, dass ich die Dinge so sehen kann, wie er. Oder vielmehr Sie. Gelassener, entspannter und vorallem weiser und weniger kompliziert. Sie sagt immer: Alles, was passiert, hat seinen Sinn, manchmal muss man nicht hinterfragen und verzweifeln, so...

suchmaschinenliebe

Die Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins. ( Marie von Ebner-Eschenbach.) Den hab ich heute gelesen und fand ihn unheimlich gut. Wo ich ihn las, ist schon echt wieder peinlich. Ich google einfach alles. Wenn ich bei Unterhaltungen nicht völlig bescheiden da stehen will, google ich auch schonmal schnell heimlich auf welchem Kontinent das zur Diskussion stehende Land liegt (ja, mangelnde Allgemeinbildung, aber wird gerade nachgeholt indem ich wie ein 5. Klässler die Länder unserer Erde auswendig zu lokalisieren lerne...) , oder wer welches Shampoo aus welchen Gründen unbedingt weiterempfehlen kann, von ner bestimmten Hautcreme deutlichst abrät oder, wenns ganz schlimm um mich steht, google ich auch mal Krankheitssymtome, um danach völlig panisch meine Mutter anzurufen, damit die einen Termin beim Onkologen macht, da ich ganz sicher nen schlimmen Tumor im Bauch habe... Neuerdings google ich auch noch das ein oder andere persönliche Problem, wie auch heute. E...

and had a really really really good time!

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Wochen ist es her, gefühlt, seit mein Tagebuch die letzten Gedanken von mir aufnehmen durfte. Zumindest Tage, in denen ich alles andere vergaß, endlich mal Abstand nehmen konnte von meinem immerwährenden Stimmchen in meinem Kopf das mir mit schrecklich monoton, dennoch nicht zu ignorierend lauten Stimme in meine Gehörgänge brüllte: "Du musst dich entscheiden Antonia, du musst eine Wahl treffen, du musst...." 1 - bestes Törtchencafe Maelu in München 2 - Schloss Nymphenburg München 3 - endlich wieder schick machen und die Nacht in Freiburg durchtanzen 4 - schöne Studentenstadt, könnte ich mich wohlfühlen 5 - so ist es. 6 - Kuschelstunden mit Ihm sind einmalig. Ich muss erstmal gar nichts. Und wenn diese Stimme mich auch wirklich versuchte zu beinflussen und zu drängen, habe ich den chill-modus eingelegt und mich einfach mal treiben lassen... Spontan sein und ohne Verpflichtungen und Druck. Wunderbare Städte besucht, tolle Menschen kennengelernt, gelacht, gute Gespräche...

sunny sunday

Manchmal ist es ganz gut, die Woche nochmal zu resümieren, um zu erkennen, hey, DAS war echt gut, DA hast du was gut gemacht und ohje DIE eine Sache hättest du dir auch sparen können. Somit von nun an... Gefreut: endlich wieder daheim zu sein und (fast) all die Liebsten in Greifweite zu haben. Geärgert: über meine Mutlosigkeit Dinge in die Hand zu nehmen und das Ewige zu viel denken und meinen kleinen, klitzekleinen Schaden. Gedacht: "Also nun 2 Monate Minibett mit harten Kanten? - Autsch!" und "Wie schön es ist, dich 13 Jahre zu kennen und immernoch verrückt zusammen sein zu können." Geträumt: was-wäre-wenn Momente. Einfach ausbrechen, alleine losreisen, eine kleine neue Welt entdecken und meinen Platz finden. Gewünscht: mehr wohlfühlen mit mir selbst. Getan: VIEL zu VIEL mit den Liebsten gegessen, schlechte Sneakvorstellungen, Cocktails und wie eigentlich nie mal zu viel Alkohol, Familienessen, ein bisschen Studienrecherche und Einblicke, Marktmelancholi...

I´m miles from where you are.

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Egal was ich denke, ich glaube es mir nie. Egal was ich fühle, es fühlt sich weder richtig noch falsch an, ich verirre mich immer weiter. Egal was ich mir vornehme, ich stehe nicht lange dahinter -kurze Euphorie, rasanter Absturz.  Egal wie sehr ich will, ich kann nicht. Ich weiß nicht wie.  Und du... Ich bewundere dich. Du glaubst und tust. Du kannst und willst. Weißt wie, wieso und wofür. Hast Stärke, Biss und Durchhaltevermögen. Klarheit im Kopf, Sicherheit im Herz. Hast eine gerade Linie, der du folgst. Gibst alles, um an dein Ziel zu gelangen.Weißt, wen dabei du an deiner Seite haben willst. Könntest du mir nur ein Schnapsglas von dieser Klarheit und Gewissheit abgeben, ich wünschte es würde mich langsam mal ins Rollen bringen, in die richtige Richtung, in Richtung WIR mit kleinem Abstecher beim ICH.   Schöne Erinnerungen, meine literarischen Helden, ein Lächeln und Vertrautheit. Das hilft immer.

Timeout

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Ich liebe solche Tage. In denen man gezwungen wird, im Bett zu bleiben, auch wenns nur die leidige Erkältung ist, die einen niederstreckt. Sie tun gut, weil man nicht mehr machen kann, außer da liegen, Serien schauen, lesen, schreiben, zeichnen, um dann wieder erschöpft alles wegzulegen und einzunicken und dann egal wie viele Stunden später hungrig aufzuwachen, kurz in die Küche zu tapsen, sich was doch eher unvernünftiges aus dem Kühlschrank zu holen (So ist das, wenn keine Mami mehr da ist die einen mit Vitaminen und Leckereien versorgt) um sich dann, schon wieder erschöpft von der kurzen Gehstrecke, wieder unter die warme Decke, in die weichen Kissen zu kuscheln. Ich liebe solche Tage. Vorallem, weil ich dann das Denken endlich mal einschränke. Das ist weder für Körper, noch Seele sehr erholend. "Jedes einzelne Buch hat eine Seele. Die Seele dessen, der es geschrieben hat, und die Seele derer, die es gelesen und erlebt und von ihm geträumt hab en." (Carlos Ru...

kleiner, pessimistischer Angsthase.

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Manchmal glaube, oder hoffe ich viel mehr, dass mein unglaublicher Pessimismus in manchen Dingen wenigstens ein klitzekleines Stück weit gut ist. Ich habe Angst, von Leuten runtergemacht zu werden, auch wenn ich nichts schlimmes getan habe. Ich habe Angst, mich einer Sache, die nicht angenehm ist, zu stellen, habe Angst zu dem zu stehen, was ist. Ich habe ständig vor irgendwelchen "gefährlich authoritär großen Menschen" Angst und mache mich verrückt bis zum geht nicht mehr, wenn ich ihnen in irgendeiner Weise entgegentreten muss und den Mund aufmachen soll um etwas zu wollen. Ich stelle mir das absolut Schlimmste vor und wie ich nicht damit zurecht komme. Ich stecke den Sand schon viel zu früh in den Kopf... pardon, anders rum, aber so könnte es auch sein, ich versuche mich zu drücken und unangenehmen Dingen aus dem Weg zu gehen. Ich hasse es, etwas absagen zu müssen, hasse es, jemand um etwas zu bitten, was nicht "alltäglich" scheint und ich meide jeden Konflikt, ...

You've been the only thing that's right In all I've done

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"Ich liebe Dich." "Ich liebe Dich auch." "Die Sache mit uns wird nicht funktionieren." "Es ist nicht leicht. Und beim nächsten Mal will ich sicher sein, dass es für immer ist. Und ich glaube nicht, dass wir nicht zusammenpassen. Naja es ist eher das Timing. Aber es ist nicht die fehlende Anziehung." "Das bedeutet, vielleicht irgendwann?" "Ja, das bedeutet, vielleicht irgendwann."   Und dann kramt man wieder die ältesten Lieder an, hört sie 50mal und wartet darauf, dass der Schmerz weniger wird. Snow Patrol. Poisel. Clueso.

#2

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... Nur ganz allmählich gabst du etwas nach in deiner Abwehrhaltung. Und als ich dich dann umarmte, bliebst du regungslos stehen, aber vergrubst kurz dein Gesicht in meine Haare, eine kleine Erwiederung, ein kurzer Moment, in dem deine Sehnsucht deine Schutzmauer durchbrach. Dann löstest du meine Hände von dir, führtest sie zusammen und gingst.

#1

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28.12.10 "So ist es. C´est la vie, und ich rufe dich nicht am um die Vergangenheit aufzuribbeln oder das unmögliche möglich zu machen, weißt du. Ich ... Ich rufe dich an, weil ich dein Gesicht wieder sehen will."   Ich kann es nicht für mich alleine. Ich kanns nur mit Bildern und Text. Loslassen.