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Du schreibst mich ab, ich dir ein Lied.

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Langsam aber sicher fallen alle Fassaden und was darunter hervor kommt, ist die nackte Realität, das, was ich bisher nicht geahnt habe. Ich frage mich, wie oft und sehr man sich eigentlich in Menschen täuschen kann? Ich weiß nicht was ich scheinbar so falsch mache, weiß nicht, was an mir nicht stimmt, dass es wiederholt so kommt, denn ich will eigentlich immer nur eins: Vertrauen und immer da sein und einfach eine gute Freundin. Und nun? Fällt immer mehr auseinander, an was ich geglaubt habe. Was bedeutet Freundschaft, wenn man sich nicht mehr für den anderen interessiert? Sich nicht einmal aufrichtig entschuldigen kann, weil man nicht mal merkt, wie weh man dem anderen tut, weil man nicht nachdenkt und sich kein Fehlverhalten eingestehen würde. Stattdessen schweigt, denn schweigen können sie alle. Keiner sagt mehr, was er denkt, alle wollen einfaches, oberflächliches, stoßen weg, wenn sie nicht mehr brauchen. Sobald ein schiefes Wort fällt, sind sie weg. Und wer rennt am Ende wiede...

Was war und ist kommt und bleibt

Gerade packte mich die große Angst vor 48 Stunden. Du betratst den Raum, und wir wussten Bescheid, ich und mein Stolz wussten, gleich ist es vorbei. Weil ich in 24h schon wieder dort bin und hoffentlich mit einer Wohnung im Gepäck zurück komme. Weil ich es so unbedingt will, weil es mein Herzenswunsch ist. Das musst du doch verstehen, so eine Chance kommt nie wieder, du gehst tränenreich in eine höhere Liga. Immer war mir so wichtig, dass ich nichts verlieren muss, was ich liebe, lieber steckte ich meine Wünsche zurück. Doch ich habe mich verändert, Hamburg hat mich verändert, hat mir gezeigt, wo ich wirklich hin will. Eine grenzenlose Liebe, gegen die paar hundert Kilometer, und wenn das hier mal ein Traum war, ist er böse, denn hier geht er. Aber die Angst ist und bleibt und das schlechte Gewissen rumort in meinem Bauch. Was passiert mit uns? Was passiert mit den anderen? Können über 600km mich zu sehr verändern? Wir sind nicht dafür geschaffen, uns zu belügen und 48 Stunden k...

wie der Tropfen auf dem heißen Stein

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Mir ist viel zu warm. Letztes Jahr war das auch so zu dieser Zeit, doch es war anders. Es war der erste Sommer, den ich nicht am liebsten im abgedunkelten Zimmer verbringen wollte, wartend auf die leicht kühlende Briese des Abends und das Verschwinden der stechenden Sonnenstrahlen. Es war mein Sommer. DER Sommer, der erste Schöne seit ich mich erinnern kann. Leicht, frei, angstfrei und wahnsinnig intensiv und heiß. In jeder Hinsicht. Und es tat so gut, hat etwas in mir verändert, es war perfekt, ein kleiner SommerMeinesLebens , der schneller vorbei ging, als ich mir das gewünscht habe. Nun ist wieder Juli und ich verfluche es nicht. Dennoch ist es anders und wird nie mehr so sein. Einzigartig und besonders, das gehörte nur uns.

tumblr.

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Stundenlang durchklicken, träumen, sammeln und sich immer wieder vornehmen, das alles irgendwann mal auszudrucken und ein Buch damit zu füllen, weils so schön ist (was eh nie passieren wird). Herzlich Willkommen in meiner Traumwelt:  SwingLifeAway

JA.

Wir haben auf Sand aufgebaut, das hat uns viel Kraft gebraucht,  doch alles davon, war es mir wert. Und ich dank dir für jeden Tag bei dir.

Festivalfieber

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  "Das Fest" 2009 Der einzige wirkliche Grund, wieso ich doch nicht gleich in Hamburg geblieben bin, ist das nächste Wochenende. Ich liebe Festivals, ich liebe die lockere Stimmung, viel Musik und tolle Leute, und ganz besonders freue ich mich jedes Jahr auf DAS FEST (ival) in meiner Stadt, denn es ist seit ich das Alter erreicht habe, um so etwas zu besuchen, einfach jedes Jahr ein kleines Highlight im sonst so öden Karlsruhe. Und dieses Jahr ist es wirklich MEIN Fest. Die letzten Jahre waren mit Culcha Candela, Deichkind, Clueso, Jand Delay, Peter Fox, Razorlight und die Donots auch echt superaber dieses Jahr toppt für mich einfach alles. Seeed, Max Herre, Sportfreunde Stiller, Bosse und Kettcar! Herzklopfen pur. Kettcar habe ich schon wirklich oft gesehen, doch ich freue mich immer wieder auf meine Lieblingsband aus dem Norden und höre schon wieder seit Tagen ihre Alben rauf und runter. Home is nunmal where your heart is, immer und immer wieder. "Es geht da...

irgendwas, das bleibt.

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Wie rasend schnell doch immer nur die Zeit vergeht, die sich ewig anfühlen sollte und sich die, die man einfach schnell überbrücken möchte, in die Länge zieht, wie ein weicher Kaugummi. Heute morgen beim aufwachen war ich erstmal extrem ernüchtert und das verschlimmerte sich über den Tag zunehmend um in einigen heißen Tränen während der nächtlichen Autofahrt mit Clueso auf maximaler Lautstärke zu enden.  Die letzten knapp vier Wochen haben mir wahnsinnig viel gegeben und das vorallem warscheinlich deshalb, weil ich (endlich mal) mit null Erwartung ran gegangen bin. Hamburg habe ich immer als meine Traumstadt bezeichnet, jeder, der mich ein bisschen kennt, weiß um meine Liebe zum Norden. Doch in letzter Zeit habe ich viel mit Illusionen gekämpft, ich musste erfahren, wie es ist, sich lange etwas vorzumachen und irgendwann aufzuschrecken mit genau diesem Wissen. Ich habe auf bittere Weise gelernt, was es heißt, Menschen los zu lassen, die eigentlich einen Platz auf Lebzeit...

Meine Perle, durch und durch.

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Die gute Qualität blieb zuhause, war mir aber egal.  Erinnerungen und schöne Momente, das reicht mir.   Samstagmorgen, 6Uhr Elbe. Die Nacht zum Tag gemacht und dann dieser Ausklang. Mal wieder Zeit für Frühstück nehmen. Wegen Kettcar. Erstes Mal Fischmarkt, ich liebe es bei Sonnenschein vom Feiern heim zu kommen. Kanal hinter dem Haus. Neues erkunden. Hamburg liegt am Meer, Timmendorfer Strand.

over and out.

Ich bin nicht so. Ich kehre Menschen nicht einfach unter den Teppich, wenn ich sie nicht mehr brauche. Mir wird niemand einfach völlig egal, auch wenn die einst starken Gefühle nicht mehr die selben sind. Ich kann das lange gut verstecken, wenn ich verletzt bin, aber im Endeffekt leugne ich es nie. Ich würde sonst zweifeln, dass sie überhaupt jemals existiert haben, die Gefühle. Der Mensch ist für mich kein anderer. Ich denke nun lieber an die schönen, als an die schlechten Zeiten. Denn so ist es meist: das Gute überwiegt. Was mich sehr enttäuscht, ist wie leicht andere vergessen, verdrängen und hinschmeißen, wenn sie in einem nicht mehr das sehen, was sie erwarten und brauchen. Was mich entsetzt, ist wie charakterlos Menschen sind, die mir lange nahe standen, wie feige und rückgratlos. Eine einfache Stellungnahme ist zu viel verlangt, wer sagt heutzutage eigentlich noch, was er denkt und fühlt? Nein, man macht es sich einfach und schweigt und ignoriert. Ich bin auch ganz und ga...

Denn bei euch im Süden von der Elbe, da ist das Leben nicht dasselbe.

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"Das Herz am rechten Fleck, die Füße in Gummistiefeln. Der Grund warum die Leute hier gern leben, weil die Leute erst fühlen dann denken, dann reden." Endlich komme ich dazu, das muss gelesen werden. Ankommen ist erstmal gar nicht so leicht. Gestern befiel mich kurz ein Gefühl der Panik, dass ich nun hier so alleine bin. Ich bin weiter weg, als ich es bisher auf lange Zeit war und dennoch ist es kein Gefühl der Fremde. Es tut gut, hier zu sein.