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All you need is love...and a cat.

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Ich frage mich, wann und ob wieder das Gefühl haben werde, zu Hause zu sein. In dieser Stadt, in meinen 4 Wänden, aber vorallem in mir. Ich sehne mich stets nach Geborgenheit, will sie mir schaffen, durch Wärme, Licht, Gerüche, durch kleine Dinge, die mir viel bedeuten, durch Sachen, die ich gerne mache: ein Buch, eine Tasse Tee, eine schnurrende Katze auf meinem Schoß und mein flauschiger Bademantel. Doch sitze ich dann so da (leider ohne das schnurrende Tier), kann ich mich nicht darauf konzentrieren zu entspannen. In meiner Vorstellung war es gemütlich und verleiht Sicherheit. In Wirklichkeit bin ich zu zerwühlt um runter zu kommen. Ich muss immer was tun, habe im Hinterkopf, was ich noch erledigen muss und fühle mich gleichzeitig schnell überfordert. Ich finde die Balance nicht, ich renne los, stolper und schwanke und bleibe stecken. Ich weiß wie, aber ich kann nicht. Ich weiß, ich muss es endlich mal schaffen mir diese Momente wieder einzubauen und das nicht nur hin und wieder ...

wie Holz und Blech.

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Was sagst du dazu, jetzt einfach aufzuhören. Weil wir uns mehr und mehr zerstören. Dieser Song, immer und immer wieder, zwei, drei, zehnmal am Tag. Dann immer weniger, manchmal. Und wenn man ihn dann plötzlich wieder hört ist es sofort wieder da, das dumpfe Gefühl, die Bilder, die Momente, die einen immernoch nicht los lassen wollen, nicht so ganz .   Wir sind schwarz und weiß, wir schreien Ja und Nein und können so nicht sein. Es ist richtig, es ist gut, weiß der Kopf, glaubt das Herz, spürt der Bauch. Aber das Lied verschwindet nicht und es gibt so vieles was zurück bleibt. Doch ich lass mich nicht gehen, ich lasse mich treiben, was besseres fällt mir nicht ein. Unzertrennlich, unverhofft, umgedreht und verloren. Meinem neuen Ego fehlt Grund und Boden. Keine Rettung außer dieser, die einzige Methode: Verdrängen und vergessen. Gesagt, getan, gelogen. Leere und Betäubung, dann Verzweiflung und Wut im Wechsel. Irgendwann dann nichts mehr. Überall blaue Flecke. Kein Glanz m...

feelin' blind and realize, all I was searchin' for was me.

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Ein bisschen fühlt es sich so an, als wäre ich plötzlich einfach von einer unsichtbaren Riesenhand geschnappt und von meinem alten in eine völlig anderes, neues Leben gesetzt worden. Neue Stadt, neue Aufgaben, neue Menschen, neue Emotionen. Ganz klar, so ist das immer und das Gefühl sollte für mich auch nicht ganz neu sein und hat mir auch nie sehr große Angst gemacht. Ich liebe Veränderung, ich kann mich überall zu Hause fühlen, wenn ich mir nur ein kleines Nest gebaut habe, in das ich mich immer wieder mal von der Welt zurück ziehen kann. Aber dieses Mal ist es irgendwie anders. Vielleicht weil ich glaube, der Tausch war auf voller Linie richtig. Stadt, Studium, Herz . Es ist das, was ich gebraucht habe, auch wenn es eigentlich zu früh ist, sich damit sicher zu sein.  Ich will hier sein, will alles geben und will mich anschließend fallen lassen. Ich will mich anstrengen und neue Dinge in meinem Leben finden, auf die es sich zu fokusieren lohnt, mehr Kopfmensch ohne weniger H...

"Up all night to get lucky"

Es gibt diese kleinen Momente, in denen kurzeitig alles perfekt ist. Wie bei Amelié, die Szene wie sie in der Sonne und mit einem unglaublich seeligen Ausdruck über die Brücke läuft und einfach nur glücklich ist, nicht weil etwas großes geschehen ist, sondern weil sie die Kleinigkeiten wertschätzen kann. Nach dem Film habe ich immer wieder das Bedürfnis mein Leben in einem anderen Licht zu sehen, glücklicher zu sein mit dem, was ich habe, zufriedener damit, das alles so ist, wie es ist, anderen Geschenke machen, ein Lächeln, ein paar liebe Worte, so viel mehr wert als das ganze große Gehabe. Ich weiß mittlerweile immer besser, was mir gut tut, was ich will und das macht es so viel leichter, auch mal einfach scheinbar grundlos glücklich zu sein. Eine Kerze am abend, die den Raum in ein warmes, geborgenes Licht taucht, nur für mich angezündet. Ein paar Seiten richtig gute Worte lesen. Den Kaffee am morgen in der U-bahn meiner Herzensstadt. Die Lichter am Hafen in der Nacht. Konfetti übe...

Aufgeräumt - oder wie man richtig beerdigt.

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Heute habe ich sie endlich gehen lassen. Und mit ihr ein ganzes Leben. Seit einem halben Jahr stand sie vertrocknet auf der Fensterbank, ich hatte dennoch Hoffnung, habe sie anfangs noch gegossen und ins Licht gestellt, habe gehofft der warme Sommer erweckt in ihr wieder Leben. Irgendwann gab ich es auf, sie war einfach da, der grüne Topf leuchtete dennoch stets hoffnungsvoll, dennoch blieben ihre Äste kahl und farblos. Ich vergaß sie. Ich wollte nicht darüber nachdenken, die Hoffnung nicht entgültig aufgeben, doch sie war immer da, traurig geschrumpft am Fenster. Die Erinnerungen an ihre großen, schönen Blüten, die Überraschung als sie immer wieder aufblühte, auch nach dem Umzug, die Freude, weil ich so abergläubisch bin und darin immer mehr sah. Wir waren noch nicht fertig. Wir hatten noch (Leucht)kraft, keine lebte länger bei mir, als sie. Die Amaryllis im Wind, auch wenn sie ein Hibiskus war. Wir beide, strahlend und kräftig, dürr und hart. Wir beide. 2 Jahre war sie nun bei mir...

Wie kann ein Herz aus Gold sein, wenn es einfach rostet?

...und ich trage es, es riecht ganz leicht nach dir, doch wenn ich mehr riechen möchte, ist es weg. So wie du, so wie wir und alles was mal war. Manchmal kommt es mir vor, als wäre das gar nicht real gewesen, als hätte ich nur geschlafen und geträumt, einen wunderschönen langen Schneewittchenschlaf genossen und wäre hart in die Realität zurück geworfen worden, der Hand des Mannes in meinem Traum schmerzlich entrissen. Es wird immer etwas fehlen, ich werde immer danach suchen und nicht ruhen, bevor ich es nicht in meinen Händen halte. Dieses ganz besondere Etwas.

twentyone

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In 2 Tagen ist es wieder so weit, ein Jahr älter und klüger und reifer. Auf die letzten beiden Dinge hofft man zumindest und meist vergeblich. Dennoch freue ich mich, denn mein Plan steht, feiern mit den Liebsten und mir von der Affenhitze nicht die Laune verderben lassen. Ein neues Jahr und ein neuer Plan, Hamburg steht da ganz oben in dicken, fetten Buchstaben mit mindesten 10 Herzchen drum herum. Hamburg! Ich glaube es jetzt noch nicht, das braucht noch etwas. Neue Pläne, neue Wege, neue Aussichten und dieses Mal gefallen sie mir wirklich rundum gut. Immer wenn ein Lebensjahr endet und ein neues beginnt, habe ich den Drang, mir eine to-do Liste zu schreiben, mit Dingen, die ich in dem Jahr erleben will, angehen muss oder einfach gewisse Einstellungen, die ich gerne endlich annehmen würde, weil ich denke, sie tun mir gut. Weil ich mir sicher bin. Ich steh da drauf, auf die Liste, auch wenn man es im Endeffekt oft vernachlässigt, es ist ein gutes Gefühl, ein kleiner Neustart und auch...

Du schreibst mich ab, ich dir ein Lied.

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Langsam aber sicher fallen alle Fassaden und was darunter hervor kommt, ist die nackte Realität, das, was ich bisher nicht geahnt habe. Ich frage mich, wie oft und sehr man sich eigentlich in Menschen täuschen kann? Ich weiß nicht was ich scheinbar so falsch mache, weiß nicht, was an mir nicht stimmt, dass es wiederholt so kommt, denn ich will eigentlich immer nur eins: Vertrauen und immer da sein und einfach eine gute Freundin. Und nun? Fällt immer mehr auseinander, an was ich geglaubt habe. Was bedeutet Freundschaft, wenn man sich nicht mehr für den anderen interessiert? Sich nicht einmal aufrichtig entschuldigen kann, weil man nicht mal merkt, wie weh man dem anderen tut, weil man nicht nachdenkt und sich kein Fehlverhalten eingestehen würde. Stattdessen schweigt, denn schweigen können sie alle. Keiner sagt mehr, was er denkt, alle wollen einfaches, oberflächliches, stoßen weg, wenn sie nicht mehr brauchen. Sobald ein schiefes Wort fällt, sind sie weg. Und wer rennt am Ende wiede...

Was war und ist kommt und bleibt

Gerade packte mich die große Angst vor 48 Stunden. Du betratst den Raum, und wir wussten Bescheid, ich und mein Stolz wussten, gleich ist es vorbei. Weil ich in 24h schon wieder dort bin und hoffentlich mit einer Wohnung im Gepäck zurück komme. Weil ich es so unbedingt will, weil es mein Herzenswunsch ist. Das musst du doch verstehen, so eine Chance kommt nie wieder, du gehst tränenreich in eine höhere Liga. Immer war mir so wichtig, dass ich nichts verlieren muss, was ich liebe, lieber steckte ich meine Wünsche zurück. Doch ich habe mich verändert, Hamburg hat mich verändert, hat mir gezeigt, wo ich wirklich hin will. Eine grenzenlose Liebe, gegen die paar hundert Kilometer, und wenn das hier mal ein Traum war, ist er böse, denn hier geht er. Aber die Angst ist und bleibt und das schlechte Gewissen rumort in meinem Bauch. Was passiert mit uns? Was passiert mit den anderen? Können über 600km mich zu sehr verändern? Wir sind nicht dafür geschaffen, uns zu belügen und 48 Stunden k...

wie der Tropfen auf dem heißen Stein

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Mir ist viel zu warm. Letztes Jahr war das auch so zu dieser Zeit, doch es war anders. Es war der erste Sommer, den ich nicht am liebsten im abgedunkelten Zimmer verbringen wollte, wartend auf die leicht kühlende Briese des Abends und das Verschwinden der stechenden Sonnenstrahlen. Es war mein Sommer. DER Sommer, der erste Schöne seit ich mich erinnern kann. Leicht, frei, angstfrei und wahnsinnig intensiv und heiß. In jeder Hinsicht. Und es tat so gut, hat etwas in mir verändert, es war perfekt, ein kleiner SommerMeinesLebens , der schneller vorbei ging, als ich mir das gewünscht habe. Nun ist wieder Juli und ich verfluche es nicht. Dennoch ist es anders und wird nie mehr so sein. Einzigartig und besonders, das gehörte nur uns.