auf der Suche...


Wo fängt man diese Suche am besten an?
Sie sagen: hör in dich hinein und du wirst spüren wer du bist, was du willst, was dein Weg ist. Das habe ich getan, jeden Abend wenn ich im Bett liege versuche ich in mich hinein zu hören. Aber da ist nichts. Bis auf sehr viel Leere und Anspannung. Dort, wo man alle Antworten erwartet ist ein Loch. Meine Mitte. Ich versuche dieses Loch zu stopfen. Immerzu. Mit Dingen, die mir nichts bedeuten, nur damit es sich nicht so leer anfühlt. Die eigene Mitte finden. Ich weiß wo sie ist, aber ich weiß nicht wie ich sie wieder füllen kann, mit dem richtigen Stoff. Sich selbst verlieren geht nicht, dachte ich immer. Alles andere kann man verlieren, doch man selbst bleibt. Bis zum bitteren Ende. Wenn alles am Boden ist hat man immernoch den einen Menschen, der bei einem ist, sich selbst. Das klingt alles herrlich deprimierend, doch so bin ich nicht. Eigentlich. So will ich auch nicht sein, denn immerhin gibt es hier und da noch diese kleinen Augenblicke, in denen ich mich erinnere. Wie es mal war, wer ich mal war, wie es sich angefühlt hat, glücklich und lebensfroh zu sein. Und wenn das alles ist, an dem man sich festhalten kann, dann macht man das. Bis es besser wird. Irgendwann.

Kommentare

  1. "Manchmal ist es leichter sich einzureden man wäre der einzige auf der Welt, der kämpft, der frustriert ist und einfach nicht zurecht kommt. Aber dieses Gefühl ist eine Lüge und wenn du dann durch hältst und den Mut besitzt dich einem weiteren Tag zu stellen, dann wird jemand auftauchen, der dir dabei hilft alles in Ordnung zu bringen. Weil wir alle manchmal ein wenig Hilfe brauchen, wir brauchen jemanden, der uns hilft die Musik in der Welt zu hören, der uns das Gefühl gibt, dass es nicht immer so sein wird. Dieser jemand ist da draußen und dieser jemand wird dich finden." One Tree Hill

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