Ein kleines Stückchen Filmgeschichte



Am Samstag habe ich mit einer lieben Freundin einen spontanen Filmeabend gemacht. Diese Freundin liebt Klassiker und intellektuelle Filme genauso wie ich. Mit dieser Freundin habe ich meine allerliebsten Lieblingsfilme entdeckt: Stolz und Vorurteil, Geliebte Jane, und viele andere. Und an diesem Freitag haben wir uns für einen zeitlosen Klassiker entschieden: "Ein süßer Fratz".
Mit einer wundervollen, naiven, süßen, wunderschönen Audrey Hepburn, die sich vom grauen Bücherladenmäuschen in ein scheinendes Model mit einer einzigartigen und umwerfenden Ausstrahlung. Ohne Frage, Audrey Hepburn gehört für mich zu eine der schönsten Frauen. Ich liebe ihre Filme, "Ein Herz und eine Krone" und "Frühstück bei Tiffany"sollte jeder einmal gesehen haben.
"Ein süßer Fratz" besticht mit einer leicht kritischen Sicht auf die schillernde Modewelt der frühen 30er-Jahre(so zumindest das Erscheinungsjahr des Musicals, auf dem dieser Film basiert). Das erfolgreiche US-Modemagazin Quality sucht nach einem Mädchen, das die neue moderne Frau repräsentieren kann.



Irwitzig ist hierbei die Szene im Bücherladen, in dem Audrey Hepburn alias Jo Stockton ihr Brot verdient, in der das gebuchte Model Marion die intellektuelle, gebildete und immer wissendurstige moderne Frau verkörpern soll. Jo Stockton wird als "Requisite" verwendet und mit einem Bücherstapel in der Hand unterhalb des Models postiert. Sie soll dem Model etwas "erklären" und dabei das Interesse des Models an den Büchern und der Bildung verdeutlichen. Tja, das Model Marion bekommt es einfach nicht auf die Reihe, und Jo Stockton ist sehr irritiert von seinem oberflächlichen gezwungenen Gehabe. Mit einem entsetzten und verblüfften Gesichtsausdruck fragt Jo: "Was tut sie da?"
Ein süßer Fratz ist aber auch ein Musical, in dem die Protagonisten einfach- und ich meine wirklich einfach- mitten auf der Straße anfangen, zu tanzen und zu singen. Die Hepburn tanzt und singt und es kommt ihre frühere Ballettausbildung zum Ausdruck.

"Ein süßer Fratz" ist ein wahnsinnig süßer Film, der irgendwie glücklich macht, aber auch manchmal irritiert. Dennoch gehört er ab Freitag zu meiner geliebten Klassikersammlung und wird bestimmt noch viel öfter angeguckt.

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