exceptionnel


Ja, ich stehe auch mal  auf klassischere Musik, Klavierstücke, zarte Klänge, Ludovic Einaudi, Yann Tiersen, René Aubry

Die wunderbare einmal sanfte, zarte, wiegende und dann wieder aufgeweckte, fröhliche, kraftvolle Musik des Franzosen löst in mir immer wieder ein besonderes Gefühl aus. Das Gefühl der Geborgenheit. Denn mit dieser Musik bin ich aufgewachsen. 

Mein Vater ist ein musikbegeisterter Mensch, er hört wirklich viel, was mir gefällt (Julia&Angus Stone, Florence and the machine, Coldplay, the Smiths... er war sogar mit mir auf einem DONOTS Konzert :)) aber ich habe auch viel Musik von ihm kennen und lieben gelernt (Archive, Peter Gabriel, the beautiful south) Wir sind uns sehr ähnlich, in vielerlei Hinsicht und das finde ich sehr schön.

Wenn ich René Aubry höre, erinnere ich mich immer an eine bestimmte Situation. Ich bin höchstens 10, es läuft laut Aubry in unserem damaligen Haus, ich tanze wild, unbeschwert und fröhlich durch das Wohnzimmer und hüpfe auf dem Sofa herum, während mein Daddy am Esstisch eine große Leinwand bemalt. 

Erinnerungen sind wirklich ein Paradies, 
aus dem wir nie vertrieben werden können.

Heute höre ich Aubry oft wenn es mir weniger gut geht, ich gestresst bin, mir der Mut fehlt, ich traurig bin oder auch einfach mal entspannen möchte. Es beruhigt mich, wickelt mich regelrecht ein in eine Schutzhülle der Zuversicht und Geborgenheit. 

Im Folgenden einige meiner Lieblingswerke.
Anhören, Augen schließen, los fliegen - es lohnt sich!


Man möchte sich fallen lassen in eine riesige Wolke aus Watte die einen davonträgt. 
Und man möchte darauf ausgelassen hüpfen.


Man möchte sich im Kreis drehen, somit alles aus seinem Kopf schüttelt, was zu viel ist, belastet, bis man irgendwann leer, aber glücklich atemlos und dem Gleichgewicht entrissen fällt. Und aufgefangen wird.


Man möchte leidenschaftlich geküsst werden.


Zu guter Letzt: Wunderbar traurig, melancholisch, berührend. Früher hat mich besonders fasziniert, dass da ein kleines Mädchen singt und es trotzdem etwas sehr reifes und starkes hat.


René Aubry, diese Worte nehme ich nicht wahllos in den Mund aber...
Je t´aime!

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