Ein Hafen voller Milchschaum

Morgens im Bad stehen und draußen die Möwen kreischen hören, 
das ist Leben für mich.


Hamburg - Eine Liebe, die nie endet. Immerhin eins, worüber ich mir sicher sein kann. Ein wunderbares Wochenende in meiner Stadt. Kunst, tolle Atmosphäre, Wasser und Weite, Wohlfühlen, Zuhause sein, die Leute sind anders, nicht besser, nicht schlechter als hier, aber anders. Ich merke, wie ich sein will und merke, dass ich es nicht bin. Fühle mich als Teil von etwas Großem aber nicht alleine.  

Solche time outs sind dafür da, dass diese Gedanken aufhören. Rauskommen, abschalten, frei werden. Das hat geklappt. Nur, wenn man dann wieder zuhause ist, dann spürt man das Loch erneut. Hamburg konnte es kurzzeitig stopfen, es hält auch noch etwas an, aber es ist da und das merke ich immer deutlicher. Ich spüre Leere. Es fehlt etwas. Jemand, dessen Pizzarand ich essen darf. Der tonnenweise Mangos mit mir isst. Der mir Cookies für ganz bestimmte Momente mitbringt. 

Doch eins hat mir Hamburg gelehrt: Das reicht nicht. Ich will auch jemand der mir seinen Cappuchinoschaum bereitwillig überlässt! So jemand zu finden ist sicherlich nicht leicht. (Okay jetzt muss ich wieder grinsen, ich spreche nur von Essen und Trinken...)

Und dann diese Lieder, die genau das sagen, was man selbst denkt. Haargenau. Jeder Satz, jede Silbe, jeder gehauchte Ton. You and I - Medina. Es tut weh und wiederum ist es so wahr, dass es gut tut. 

The only thing that keeps me awake is me knowing
There's no one here to break me or bring me down
And no one here to hurt me or fool around

We are at the end, no more stupid lies
I'm better off without you here by my side


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