you make it easy


Das Lied bringt mich immer wieder zum schmunzeln. Cause you´re the apple to my pie, you´ re the straw to my berry.

Es ist eine unglaubliche Zeit gerade, manchmal scheint alles so gut zu laufen, dass man sich trotzdem am liebsten unter die Decke verkriechen mag, weil es sich zu gut anfühlt, als dass man glaubt, dass es sein darf. Denn wieso ich? Womit hätte ich das verdient. Aber es darf wohl sein und wenn nur für nen kurzen Moment ist es doch mehr wert, als dass man es nie erlebt hätte. Auf manche Dinge muss man lange warten im Leben, doch glaube ich, wenn man etwas wirklich von Herzen und aus Überzeugung will, kann man es auch bekommen. Wenn auch vielleicht mit Verzögerung, wenn auch dazwischen viel Schmerz ist, am Ende hat es sich doch gelohnt. 2 Jahre. Vor zwei Jahren hat sich etwas in mir entschieden einen Menschen nicht mehr loszulassen. Und etwas anderes hat sich erstmal für nen anderen Weg entschieden, entscheiden müssen, weil die Zeit noch nicht reif war. Der andere Weg war gut, von himmelhochjauchzend bis zu tode gebtrübt, dennoch viel zu schmerzhaft, als dass er sich wirklich gelohnt hätte. Doch vielleicht ist es genau das, was nun alles in die richtige Richtung lenken konnte. Ich glaube daran, das alles seinen Sinn hat, jede Enttäuschung oder Verletzung, jedes Mal, wo man denkt es geht nicht mehr bergauf. Das alles prägt einen, man gräbt sich wie Wasser seinen Weg durch Gestein, man wird stärker, weil man zulies schwach zu sein und trotzdem den Kopf nicht zu senken. Man wird sensibler, weil man weiß, wie viel Worte anrichten können, wie viel Taten kaputt machen, wie einfach man einem Menschen das Herz zerquetschen kann. Und am Ende vertraut man wieder, lässt sich wieder fallen, obwohl man weiß, wie weh der Aufprall sein kann, weil es nichts anderes gibt, was wichtig wäre. Fallen lassen und los lassen können und doch immer wieder den Mut haben zu vertrauen.

Es jetzt noch zu schaffen, mich nicht mehr selbst zu verlieren ist wohl die größte Aufgabe. Aber auch die wichtigste.

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