All you need is love...and a cat.

Ich frage mich, wann und ob wieder das Gefühl haben werde, zu Hause zu sein. In dieser Stadt, in meinen 4 Wänden, aber vorallem in mir. Ich sehne mich stets nach Geborgenheit, will sie mir schaffen, durch Wärme, Licht, Gerüche, durch kleine Dinge, die mir viel bedeuten, durch Sachen, die ich gerne mache: ein Buch, eine Tasse Tee, eine schnurrende Katze auf meinem Schoß und mein flauschiger Bademantel. Doch sitze ich dann so da (leider ohne das schnurrende Tier), kann ich mich nicht darauf konzentrieren zu entspannen. In meiner Vorstellung war es gemütlich und verleiht Sicherheit. In Wirklichkeit bin ich zu zerwühlt um runter zu kommen. Ich muss immer was tun, habe im Hinterkopf, was ich noch erledigen muss und fühle mich gleichzeitig schnell überfordert. Ich finde die Balance nicht, ich renne los, stolper und schwanke und bleibe stecken. Ich weiß wie, aber ich kann nicht. Ich weiß, ich muss es endlich mal schaffen mir diese Momente wieder einzubauen und das nicht nur hin und wieder sondern als Gewohnheit, aber Zwang macht es noch schlimmer. Ich sitze hier und alles ist anders, keinesfalls schlechter, aber es ist keiner von denen da, die mein sicherer Hafen waren. Und das fehlt. Mein Anker, und gleichzeitig der Wind, der mich antreibt. Es soll nicht mehr so laufen, dass ich es immer wieder aufschiebe, auf übermorgen, dann doch einen Tag später um es schließlich wieder zu vergessen. Es soll wieder normal sein, ich will wieder versunken ins Schreiben oder Zeichnen oder Sonstiges die Zeit vergessend im Bett sitzen und alles ausschalten, mein Gehirn runterfahren und mein Herz auf das konzentrieren, was für mich wichtig ist. Ich will das Leben, so wie ich es mir vorstelle nicht mehr länger aufschieben, dafür ist es zu kostbar.

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