It never gets easier. You just get better.

 
via tumblr
Abends im Bett, unter zwei Decken eingekuschelt, ein Teelicht brennt langsam ab, ich schlinge die Arme fest um mich und ziehe die Knie ganz nah an den Körper. Ich fühle mich wohl. Sicher, geborgen und kein bisschen alleine. Was ist passiert mit mir? Wann hat sich die Sehnsucht nach einem warmen Körper neben mir in den stetigen Wunsch, alleine zu sein, gewandelt? Vielleicht die Erkenntnis, dass der richtige Gegenpart nicht mehr da ist. Und es nichts wirklich gibt, was an ihn ran kommt. Und an mich. Wie auch immer, ich weiß es nicht genau, aber es ist gut so. 

Wenn es niemand gibt, der einem geben kann, was man braucht, ist es wohl einfach mal an der Zeit, mich selbst fest in den Arm zu nehmen und zu beschützen, gut zu mir zu sein und zu spüren, dass ich eigentlich niemanden brauche, der mich hält, sich kümmert. Ich kann das sehr gut selbst, ich stehe mir am nächsten. Vielleicht musste alles so kommen, damit ich endlich mal wieder lerne, mir selbst mehr zu vertrauen und wieder voller Überzeugung spüre: "Ich passe auf mich auf." Komme was wolle, der Mensch, den ihr nicht verlieren werdet, seid ihr selbst. Also kümmert euch.




Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Und am Ende macht alles einen Gin.

All I was searching for was me.