no place I´d rather be.

Ich liege glücklich grinsend im Bett, als hätte ich gerade irgendwas supergeiles im Radio gewonnen und nicht mal wieder minimal gegen mich selbst und meine ach-so-konsequente neue Einstellung verloren. Manche Dinge kann man tausendmal überdenken und bereden, sich wundern und ständig die selben Fragen stellen, die Antwort bleibt die selbe - oder bleibt aus. 

Und wir, wir beide fragen schon gar nicht mehr, weil wir die Antwort nicht brauchen.

Zuletzt lief ich nachts im Hopserlauf nach Hause, einfach so. Oder vielmehr: ich wollte probieren, wie es ist, genau in diesem Moment, in dem ich so viel fühle, Bewegungen zu finden, die passender sind als mein normaler Gang. Es hat gepasst und ich fühlte mich wie 10, nur mit nem Herz, so schwer wie das eines Blauwals. Oder war das nur mein voller Magen?

Ich bin hier und du bist hier, wir haben den Moment und wir sind die Art von Menschen, die alle sein wollen: tu nur das was dein Herz dir sagt. Fuck you Gehirn, Verstand, Erfahrung. Es könnte nicht besser sein, in diesen Zeiten.

Und jetzt, da bin ich wieder weg. In meiner Welt, dem neuen Leben, was sich mehr und mehr nach mir anfühlt. Aufgebaut mit meinen eigenen Händen, keiner hat geholfen, keiner darf sich einmischen. Ein Leben, in dem du Platz hättest, in dem ich immer ein Stück für dich reserviert halten werde, doch nur so viel, dass es mir an nichts fehlt. Ich gewinne, jeden Tag. Ein bisschen mehr Freundschaft, noch mehr Sicherheit in dem, was ich tue. Und dich, dich verliere ich nicht. Egal was ich tue, du bleibst. Einfach so, weil es immer so sein wird, weil wir nicht anders können. Ich der Nordpol, du der Süden.
Und diese Gewissheit ist noch ein Stückchen besser, als das, was ich vermisse.


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