DO YOU REMEMBER the things that let you feel?

Ich sehne mich immer nach dem, was ich nicht habe. 
Ich will frei sein und leben, ich will mich binden und lieben.



Ich will tun und lassen können, wonach mir gerade ist, doch die Gesellschaft will das nicht. Du bist unmoralisch, wenn du das tust, du bist dumm, wenn du gehst, du hast alles was du brauchst, du bist vernünftig, mein Kind, bleib wo du bist, da bist du sicher. 

Ich bin zu jung, um mich in Ketten zu legen, zu jung für Verbindlichkeit, Kinder und eine Hausratversicherung, ich bin zu jung für meinen Körper und zu alt für meine Gedanken, ich sollte mich beherrschen und ruhig sein, meine Füße still halten und glücklich sein. Soll studieren und Erfolg haben, Geld verdienen und was aus meinem Leben machen, ich soll erwachsen sein und hab ich schon gesagt vernünftig? 

Ich soll, ich muss, ich darf nicht. Ich verzichte, ich bin leise, ich vermeide. Ich verschweige meine Gedanken zur Vermeidung von Kriegen, ich verkrampfe innerlich, aus Angst einfach zu fallen. Ich weiß nicht oft, wer ich bin und sehe mein Leben vor meinen Augen vorbei rasen. Ich will noch keinen Plan haben, doch habe Angst, mich zu verzetteln. Ich brauche Listen und Aufgaben um mich okay zu fühlen, suche Erfüllung in dem, was ich kann - das einzig Richtige im Moment. Ich will nicht schreiben, es könnte jemand lesen, in den falschen Hals bekommen und mich rügen, aber ich will auch nicht mehr still sein und wieder denken dürfen, was ICH will und wieder leben dürfen, wie ICH mich gut fühle. Es gibt nur diese eine Chance, dieses eine Leben, eine verdammt kurze Zeit und ich will sie nicht damit verbringen, unglücklich zu sein, weil ich andere glücklich machen muss. Will nicht mehr unterdrücken, mich nach MEHR zu sehnen, weil zufrieden scheinbar gut genug sein soll. 

Ich will nicht mehr müssen, weil es sich gehört, ich will wollen, weil das alles MIR gehört.


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