Way back home.

Manchmal, so wie zuletzt, kämpfe ich und weiß nicht einmal wieso. Weil alles was ich will, nicht am Ziele dieses Kampfes zu finden ist sondern hinter mir.

Ich steigere mich gerne rein, gebe nicht ganz so gerne auf, habe einen starken Willen, wenig Toleranz wenn es ums durchsetzten dessen geht und brauche Harmonie. Ich hasse Stille zwischen mir und Menschen, die ich sonst täglich spreche. Ich hasse diese bösen Worte und verletztenden Kommentare, ich hasse das. 

Dafür renne und renne und renne ich dann. Mit 180 Sachen gegen die Wand. Tue Dinge, die kein anderer für mich tun würde und spreche Worte und Versprechen, die ich nicht mehr so meinte, seit dem man mir so heftig den Boden unter den Füßen weg riss.

Ich will immer nur das Eine, die Konstante, das bestehen bleiben der Dinge und die fucking große, große Liebe.

Am Anfang war sies nicht und am Ende glaube ich, sie verloren zu haben. Glaubte. Denn am Anfang war sies wirklich nicht und am Ende genauso wenig. Und zwischendrin war es mal schön und den Rest vorallem anstrengend, kalt, bedrückend und erniedrigend. Viel zu viel warten auf besser Zeiten. Wieder einmal die Karten neu mischen und sich neu orientieren. Nochmal das Spiel mit der Hoffnung und den Träumen, den Wunschvorstellungen vom perfekten Gegenstück.

I´m not searching for my other half because I´m not a half.

Einer der wahrsten Sätze, die ich kenne, wenn nicht sogar DER Satz aller Sätze. Ich weiß das, ich kann rational denken, ich sehe die Situation und erkenne meinen Fehler und stecke dennoch zu tief darin um mich gleich richtig zu verhalten.

Ich suche nicht, ich bin etwas. Etwas Ganzes und wertvolles und nebenbei um einiges fähiger Tiefes zu fühlen und zu lieben als du. Deine Art mich anzusehen faszinierte mich, ich habe dir geglaubt, dass ich alles bin. Doch alles ist manchmal nicht viel und schnell zu ersetzten, wenn man ein neues Alles gefunden hat und merkt, man ist nicht stark genu für beides zu kämpfen.

Wahre Gesichter sind manchmal das hässlichste und schlimmste, was man sich vorstellen kann. Und ein Anblick, den man nicht so schnell vergisst. Der Spuren hinterlässt und schockiert. Der den Glauben an das Gute und an die besseren Menschen erschüttert und vergessen lässt, dass man nie aufgegeben hat. Zu glauben, zu hoffen und zu lieben. Nicht dich, sondern das Leben, denn jede Enttäuschung ist auch einfach so lasch das klingt, immer wieder eine Lehre und je älter ich werde, desto mehr kann ich mir bewusst machen: das Alles hat einen Sinn, auch wenn ich ihn jetzt noch nich sehe.


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