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"Up all night to get lucky"

Es gibt diese kleinen Momente, in denen kurzeitig alles perfekt ist. Wie bei Amelié, die Szene wie sie in der Sonne und mit einem unglaublich seeligen Ausdruck über die Brücke läuft und einfach nur glücklich ist, nicht weil etwas großes geschehen ist, sondern weil sie die Kleinigkeiten wertschätzen kann. Nach dem Film habe ich immer wieder das Bedürfnis mein Leben in einem anderen Licht zu sehen, glücklicher zu sein mit dem, was ich habe, zufriedener damit, das alles so ist, wie es ist, anderen Geschenke machen, ein Lächeln, ein paar liebe Worte, so viel mehr wert als das ganze große Gehabe. Ich weiß mittlerweile immer besser, was mir gut tut, was ich will und das macht es so viel leichter, auch mal einfach scheinbar grundlos glücklich zu sein. Eine Kerze am abend, die den Raum in ein warmes, geborgenes Licht taucht, nur für mich angezündet. Ein paar Seiten richtig gute Worte lesen. Den Kaffee am morgen in der U-bahn meiner Herzensstadt. Die Lichter am Hafen in der Nacht. Konfetti übe...

Aufgeräumt - oder wie man richtig beerdigt.

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Heute habe ich sie endlich gehen lassen. Und mit ihr ein ganzes Leben. Seit einem halben Jahr stand sie vertrocknet auf der Fensterbank, ich hatte dennoch Hoffnung, habe sie anfangs noch gegossen und ins Licht gestellt, habe gehofft der warme Sommer erweckt in ihr wieder Leben. Irgendwann gab ich es auf, sie war einfach da, der grüne Topf leuchtete dennoch stets hoffnungsvoll, dennoch blieben ihre Äste kahl und farblos. Ich vergaß sie. Ich wollte nicht darüber nachdenken, die Hoffnung nicht entgültig aufgeben, doch sie war immer da, traurig geschrumpft am Fenster. Die Erinnerungen an ihre großen, schönen Blüten, die Überraschung als sie immer wieder aufblühte, auch nach dem Umzug, die Freude, weil ich so abergläubisch bin und darin immer mehr sah. Wir waren noch nicht fertig. Wir hatten noch (Leucht)kraft, keine lebte länger bei mir, als sie. Die Amaryllis im Wind, auch wenn sie ein Hibiskus war. Wir beide, strahlend und kräftig, dürr und hart. Wir beide. 2 Jahre war sie nun bei mir...

Wie kann ein Herz aus Gold sein, wenn es einfach rostet?

...und ich trage es, es riecht ganz leicht nach dir, doch wenn ich mehr riechen möchte, ist es weg. So wie du, so wie wir und alles was mal war. Manchmal kommt es mir vor, als wäre das gar nicht real gewesen, als hätte ich nur geschlafen und geträumt, einen wunderschönen langen Schneewittchenschlaf genossen und wäre hart in die Realität zurück geworfen worden, der Hand des Mannes in meinem Traum schmerzlich entrissen. Es wird immer etwas fehlen, ich werde immer danach suchen und nicht ruhen, bevor ich es nicht in meinen Händen halte. Dieses ganz besondere Etwas.

twentyone

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In 2 Tagen ist es wieder so weit, ein Jahr älter und klüger und reifer. Auf die letzten beiden Dinge hofft man zumindest und meist vergeblich. Dennoch freue ich mich, denn mein Plan steht, feiern mit den Liebsten und mir von der Affenhitze nicht die Laune verderben lassen. Ein neues Jahr und ein neuer Plan, Hamburg steht da ganz oben in dicken, fetten Buchstaben mit mindesten 10 Herzchen drum herum. Hamburg! Ich glaube es jetzt noch nicht, das braucht noch etwas. Neue Pläne, neue Wege, neue Aussichten und dieses Mal gefallen sie mir wirklich rundum gut. Immer wenn ein Lebensjahr endet und ein neues beginnt, habe ich den Drang, mir eine to-do Liste zu schreiben, mit Dingen, die ich in dem Jahr erleben will, angehen muss oder einfach gewisse Einstellungen, die ich gerne endlich annehmen würde, weil ich denke, sie tun mir gut. Weil ich mir sicher bin. Ich steh da drauf, auf die Liste, auch wenn man es im Endeffekt oft vernachlässigt, es ist ein gutes Gefühl, ein kleiner Neustart und auch...

Du schreibst mich ab, ich dir ein Lied.

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Langsam aber sicher fallen alle Fassaden und was darunter hervor kommt, ist die nackte Realität, das, was ich bisher nicht geahnt habe. Ich frage mich, wie oft und sehr man sich eigentlich in Menschen täuschen kann? Ich weiß nicht was ich scheinbar so falsch mache, weiß nicht, was an mir nicht stimmt, dass es wiederholt so kommt, denn ich will eigentlich immer nur eins: Vertrauen und immer da sein und einfach eine gute Freundin. Und nun? Fällt immer mehr auseinander, an was ich geglaubt habe. Was bedeutet Freundschaft, wenn man sich nicht mehr für den anderen interessiert? Sich nicht einmal aufrichtig entschuldigen kann, weil man nicht mal merkt, wie weh man dem anderen tut, weil man nicht nachdenkt und sich kein Fehlverhalten eingestehen würde. Stattdessen schweigt, denn schweigen können sie alle. Keiner sagt mehr, was er denkt, alle wollen einfaches, oberflächliches, stoßen weg, wenn sie nicht mehr brauchen. Sobald ein schiefes Wort fällt, sind sie weg. Und wer rennt am Ende wiede...

Was war und ist kommt und bleibt

Gerade packte mich die große Angst vor 48 Stunden. Du betratst den Raum, und wir wussten Bescheid, ich und mein Stolz wussten, gleich ist es vorbei. Weil ich in 24h schon wieder dort bin und hoffentlich mit einer Wohnung im Gepäck zurück komme. Weil ich es so unbedingt will, weil es mein Herzenswunsch ist. Das musst du doch verstehen, so eine Chance kommt nie wieder, du gehst tränenreich in eine höhere Liga. Immer war mir so wichtig, dass ich nichts verlieren muss, was ich liebe, lieber steckte ich meine Wünsche zurück. Doch ich habe mich verändert, Hamburg hat mich verändert, hat mir gezeigt, wo ich wirklich hin will. Eine grenzenlose Liebe, gegen die paar hundert Kilometer, und wenn das hier mal ein Traum war, ist er böse, denn hier geht er. Aber die Angst ist und bleibt und das schlechte Gewissen rumort in meinem Bauch. Was passiert mit uns? Was passiert mit den anderen? Können über 600km mich zu sehr verändern? Wir sind nicht dafür geschaffen, uns zu belügen und 48 Stunden k...

wie der Tropfen auf dem heißen Stein

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Mir ist viel zu warm. Letztes Jahr war das auch so zu dieser Zeit, doch es war anders. Es war der erste Sommer, den ich nicht am liebsten im abgedunkelten Zimmer verbringen wollte, wartend auf die leicht kühlende Briese des Abends und das Verschwinden der stechenden Sonnenstrahlen. Es war mein Sommer. DER Sommer, der erste Schöne seit ich mich erinnern kann. Leicht, frei, angstfrei und wahnsinnig intensiv und heiß. In jeder Hinsicht. Und es tat so gut, hat etwas in mir verändert, es war perfekt, ein kleiner SommerMeinesLebens , der schneller vorbei ging, als ich mir das gewünscht habe. Nun ist wieder Juli und ich verfluche es nicht. Dennoch ist es anders und wird nie mehr so sein. Einzigartig und besonders, das gehörte nur uns.

tumblr.

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Stundenlang durchklicken, träumen, sammeln und sich immer wieder vornehmen, das alles irgendwann mal auszudrucken und ein Buch damit zu füllen, weils so schön ist (was eh nie passieren wird). Herzlich Willkommen in meiner Traumwelt:  SwingLifeAway

JA.

Wir haben auf Sand aufgebaut, das hat uns viel Kraft gebraucht,  doch alles davon, war es mir wert. Und ich dank dir für jeden Tag bei dir.

Festivalfieber

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  "Das Fest" 2009 Der einzige wirkliche Grund, wieso ich doch nicht gleich in Hamburg geblieben bin, ist das nächste Wochenende. Ich liebe Festivals, ich liebe die lockere Stimmung, viel Musik und tolle Leute, und ganz besonders freue ich mich jedes Jahr auf DAS FEST (ival) in meiner Stadt, denn es ist seit ich das Alter erreicht habe, um so etwas zu besuchen, einfach jedes Jahr ein kleines Highlight im sonst so öden Karlsruhe. Und dieses Jahr ist es wirklich MEIN Fest. Die letzten Jahre waren mit Culcha Candela, Deichkind, Clueso, Jand Delay, Peter Fox, Razorlight und die Donots auch echt superaber dieses Jahr toppt für mich einfach alles. Seeed, Max Herre, Sportfreunde Stiller, Bosse und Kettcar! Herzklopfen pur. Kettcar habe ich schon wirklich oft gesehen, doch ich freue mich immer wieder auf meine Lieblingsband aus dem Norden und höre schon wieder seit Tagen ihre Alben rauf und runter. Home is nunmal where your heart is, immer und immer wieder. "Es geht da...